Vom Idealist zum Realist

In der Zeit bis heute war der Aufbau des Netzwerkes und das Knüpfen von Kontakten eine der grössten Aufgaben des Vereins. Es entstanden Vernetzungen mit verschiedenen sozialen Institutionen, Kliniken, Tageszentren und anderen Einrichtungen. Und es bestehen Kontakte mit regionalen Gemeinden und auch dem Kanton.

Es war ein Kunststück, Kunden zu gewinnen mit der Überzeugungskraft unserer Vision. Der Verein konnte anfänglich noch keine Referenzen vorweisen doch zeigte sich ein grosses Vertrauen in unsere Idee. Auf diesem Weg konnten wir einen unglaublich grossen Kundenstamm gewinnen. Wir dürfen heute in allen Ressorts der Werkstatt über 100 neu gewonnene, zufriedene Kunden zählen.

Unser soziales Denken und Handeln steht nach wie vor im Vordergrund unseres Vereins. Das Werkstatt-Café ist zu einem integrierten Bestandteil und Treffpunkt unserer Gemeinde/Region geworden. Mit dem Begriff Arbeitsagogik haben wir im Umfeld unserer Gesellschaft Transparenz und öffentlichen Einblick in die Zusammenarbeit mit Menschen aus sozialen Randgruppen und krisenhaften Lebenssituationen geschaffen. Es hat sich gezeigt, dass der Verein in dieser Form für viele eine Plattform bietet, dank der sie mit ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigung die Chance bekommen, ein „normales“ Leben zu führen.

Inzwischen ist klar: Wir können Ideales durchaus in Reales umsetzen.